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Lernen ist einfach. Wenn man einen Blick hinter die Kulissen der Berufsschule werfen kann.

Der Mix macht`s! Während der zweieinhalbjährigen Ausbildung bei der Sparkasse wird man als Auszubildender in rund zehn verschiedenen Geschäftsstellen und Abteilungen eingesetzt. Um das praktisch erlernte Wissen zu vertiefen, finden in der Abteilung Berufliche Bildung über die gesamte Ausbildung hinweg spannende Seminare statt. Die theoretische Ausbildung findet parallel in den Berufsschulen Aachen und Eschweiler statt.

Birgit Naht, Lehrerin an der Berufsschule in Eschweiler, und zwei meiner Mitazubis haben sich die Zeit genommen, Ihnen einen Einblick in den Berufsschulalltag zu geben. Frau Naht unterrichtet am Berufskolleg das Fach Bankbetriebslehre und ist zudem für die Ausbildung der Bürokaufleute zuständig.

Tobias Schmitz: Warum haben Sie sich dafür entschieden, in dem Berufsbild der Bankkaufleute zu unterrichten?

Birgit Naht: Ich selber habe eine Ausbildung bei einer Bank absolviert und möchte das Wissen und die Erfahrungen, die ich über die Jahre gesammelt habe, an meine Schüler weitergeben. Es macht mir Spaß mit Menschen zu arbeiten und diese fit fürs Berufsleben zu machen.

Tobias Schmitz: Was soll den Schülern vermittelt werden?

Birgit Naht: Für mich ist es besonders wichtig, die Auszubildenden gut auf die Zwischen- und Abschlussprüfung vorzubereiten. Jedoch lege ich besonderen Wert darauf, dass die Auszubildenden die Zusammenhänge des gelernten Stoffes verstehen, um diesen in der täglichen Arbeit in der Bank anwenden zu können.

Tobias Schmitz: Was sollten die Schüler Ihrer Meinung nach mitbringen?

Birgit Naht: Zunächst einmal sollten die Schüler Interesse an der Arbeit in einem Kreditinstitut mitbringen. Sie sollten bereit sein, Leistung zu zeigen, da die Berufsschulblöcke aufeinander aufbauen und komplexe Inhalte vermittelt werden.

Tobias Schmitz: Vielen Dank Frau Naht!

Allegra Schnitzler und Moritz Vorwold, zwei meiner Azubikollegen, haben mir ebenfalls einige Fragen zur Berufsschule beantwortet.

Tobias Schmitz: Wie oft findet die Berufsschule statt?

Moritz Vorwold: Die Berufsschulzeit findet insgesamt in fünf Blöcken statt. Das heißt, anders als bei den meisten Ausbildungsberufen, gehen wir nicht einmal pro Woche in die Schule und das die ganze Ausbildungszeit, sondern von Montag bis Freitag für circa sechs Wochen an einem Stück.

Tobias Schmitz: Welche Fächer werden in der Schule unterrichtet?

Moritz Vorwold: In der Berufsschule werden unter anderem allgemeine Wirtschaftslehre (AWL), Bankbetriebslehre (BBL) und Rechnungswesen unterrichtet. In AWL bespricht man teilweise rechtliche Fragen rund um den Ausbildungsberuf, aber auch Themen wie Marktregulierung.

Im Fach Bankbetriebslehre beschäftigt man sich mit den Hauptthemen der Bankenwelt – Wertpapierhandel und Kreditgeschäft. Auch die Themen Absicherung und Zukunftsvorsorge spielen eine große Rolle.

Das Fach Rechnungswesen ist im Grunde genommen Buchhaltung, sprich: Wie erstelle ich eine Bilanz? Wie vermerke ich, dass ein Kunde gerade Geld am Automaten abgeholt hat? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt man sich in diesem Fach. Neben diesen "berufsbezogenen Hauptfächern" werden auch Nebenfächer unterrichtet, wie zum Beispiel Business Englisch oder Deutsch, aber auch Sport, welche man aus Schulzeiten kennt.

Tobias Schmitz: Welches ist dein Lieblingsfach?

Moritz Vorwold: Mein Lieblingsfach ist Bankbetriebslehre. Hier lernt man das, was man auch in der Beratungspraxis am meisten mitbekommt. Deswegen ist es immer ein gutes Gefühl, wenn man die Zusammenhänge und das Große und Ganze in der Bankenwelt mitbekommt.

Allegra Schnitzler: Mein Lieblingsfach ist ebenfalls Bankbetriebslehre. Hier lernen wir die wesentlichen Fakten in der Theorie über die verschiedenen Produkte und Bereiche in unserer Branche wie zum Beispiel Privatkredite oder Lebensversicherungen kennen. Dass die Themen 100% in der Praxis anwendbar sind und das wirtschaftliche Verständnis fördern, gefällt mir besonders gut.

Tobias Schmitz: Allegra, was gefällt dir besonders gut an der Schule?

Allegra Schnitzler: Die Atmosphäre, zum Beispiel dass die Klassen relativ klein sind und individuell auf die Schüler eingegangen werden kann. Auch die Unterrichtsmethode der Lehrer gefällt mir sehr, da die die Lehrer sehr praxisnah unterrichten und selbst Erfahrungen in diesem Berufsfeld gesammelt haben.

Tobias Schmitz: Worauf kommt es in der Schule deiner Meinung nach an?

Moritz Vorwold: In der Berufsschule kommt es vor allem auf schriftliche, aber auch auf mündliche Leistungen an. Das heißt, man schreibt auch hier Klausuren über die Themen, die man im Unterricht besprochen hat. Die Mitarbeit im Unterricht wird im gleichen Verhältnis bewertet, deswegen lohnt es sich auf dem aktuellen Stand zu bleiben und auch immer nachzufragen, wenn etwas nicht ganz klar wurde. Nach den Schulblöcken ist es wichtig den gelernten Stoff zu Hause zu wiederholen, da die Schulblöcke aufeinander aufbauen.

Tobias Schmitz: Vielen Dank euch beiden.

Da ich mit Moritz und Allegra zusammen die Berufsschule besuche, möchte ich Ihnen als potenzielle Auszubildende auch gerne einen Einblick in meine Erfahrungen geben. Ich persönlich mag besonders an der Schule, dass nach drei Schulblöcken eine tolle Klassengemeinschaft entstanden ist, in der es Spaß macht zu Lernen. Oft tauschen wir uns über die Erfahrungen aus, die wir schon in der Sparkasse gesammelt haben und können diese mit dem Stoff in der Schule verbinden. Nach jeder Praxisphase in der Bank freue ich mich drauf, die anderem im nächsten Schulblock wiederzusehen.

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