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Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Norbert Laufs

Wir Azubi-Blogger hatten die Möglichkeit unseren Vorstandsvorsitzenden Herrn Laufs zu interviewen. Julia und ich teilten unsere Fragen in unterschiedliche Themenblöcke auf. Wir starteten mit den Fragen über sein Berufsleben. Anschließend hatten wir die Möglichkeit Herrn Laufs einige private Fragen zu stellen. Viel Spaß beim Lesen!

Azubiblog: Wissen Sie noch, was Sie konkret bei der Entscheidung beeinflusst hat, Bankkaufmann werden zu wollen, und wie Sie dann auf die Sparkasse als Ausbildungsbetrieb aufmerksam geworden sind?

Herr Laufs:

Ja, es waren die vielfältigen Möglichkeiten, die sich auch damals schon nach einer Ausbildung bei der Sparkasse boten. Denn die Sparkassen waren auch in früheren Zeiten bereits interessante und hochgelobte Ausbildungsbetriebe.

Azubiblog: Welche Kriterien wären für Sie heute wichtig bei der Berufswahl? Und würden Sie sich noch einmal für den Beruf Bankkaufmann entscheiden?

Herr Laufs:

Leider haben sich viele Banken in den vergangen Jahren im Geschäft und in der Öffentlichkeit nicht mit Ruhm bekleckert und das Image des Bankers sehr in Mitleidenschaft gezogen. Ganz wichtig ist es daher, darauf hinzuweisen, dass Sparkassen hier eine völlig andere, ganz solide Rolle gespielt haben und auch heute spielen. Wir sind keine Banker, sondern Sparkässler! Wir als Sparkasse Aachen bieten unseren jungen Auszubildenden weiterhin die klare Perspektive, dass wir ausbilden, um einzustellen. Und nach der Übernahme bieten sich bei uns die gleichen hervorragenden Entwicklungsmöglichkeiten wie eh und je! Von daher ein klares ja mit drei Ausrufezeichen auf die zweite Frage!!!

Azubiblog: Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag als Azubi erinnern? Was war für Sie das Beste an der Ausbildung?

Herr Laufs:

Mein erster Ausbildungstag begann in der Wechselsachbearbeitung und der unerbärmlichen Konfrontation der doppelten Buchführung mit einem Abiturienten, der davon bislang noch nie etwas gehört hatte! Bereits in meinem Ausbildungsjahr 1983 spielte, wie auch heute noch, der Teamgedanke eine große Rolle. Wir haben gemeinsam gelernt und uns gegenseitig bestens motivieren können. Das hat viel Freude bereitet.

Azubiblog: Wir Auszubildenden beschäftigen uns natürlich auch heute schon mit der Frage, wie unsere weiteren Karrierewege aussehen können. Die Möglichkeiten sind ja vielfältig – Experte/in für das Kredit- oder Wertpapiergeschäft, Leitung einer Geschäftsstelle, Firmenkundenberatung oder vielleicht doch die Spezialtätigkeit in einem Fachbereich wie beispielsweise im Controlling. Wie war Ihr genauer Werdegang?

Herr Laufs:

Ich darf sagen, dass ich in nahezu allen Bereichen einmal tätig war, außer in der Revision und als Kassierer. Mein Lebenslauf in Kürze: Die Ausbildung habe ich bei der damals noch eigenständigen Stadtsparkasse Düren absolviert. Es folgten Einsätze in verschiedenen Geschäftsstellen und meine Zeit bei der Bundeswehr. Währenddessen habe ich mich auf den Fachlehrgang vorbereitet. Hiernach war ich als stellvertretender Geschäftsstellenleiter und in der Kreditsachbearbeitung tätig. Im Anschluss habe ich das Lehrinstitut besucht. Danach übernahm ich Aufgaben im Bereich Controlling sowie die Leitung einer Geschäftsstelle. 1998 wechselte ich dann in die zentrale Firmenkundenberatung der Kreissparkasse Köln. Bereits nach einiger Zeit durfte ich eine Bezirksdirektion übernehmen. 2003 wurde ich dann in den Vorstand der Kreissparkasse Bitburg-Prüm berufen. Dem folgte 2007 der Wechsel in den Vorstand der Sparkasse Aachen.

Azubiblog: Sie sind seit dem 1. Januar 2018 Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen. Wann wussten Sie, dass Sie auf dieses Ziel hinarbeiten möchten? Was war Ihre größte berufliche Herausforderung auf dem Weg dorthin?

Herr Laufs:

Ich glaube, wenn man das einzige Ziel verfolgen würde, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen zu werden, ist man zum Scheitern verurteilt. Wenn Sie so meinen Lebenslauf lesen, kann ich sagen, dass ich die ein oder andere Gelegenheit natürlich ehrgeizig und aktiv genutzt habe, aber einige Male auch das Glück hatte, zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle gewesen zu sein. Mut zur Veränderungsbereitschaft und auch mal gut durchdachte Seitenschritte waren dabei sicherlich größere Herausforderungen.

Azubiblog: Hat sich durch die neue Position viel für Sie geändert?

Herr Laufs:

Ja, natürlich. Durch Übernahme der Vorstandsverantwortung für wichtige Querschnittsfunktionen in unserer Sparkasse haben sich die alltäglichen Schwerpunkte deutlich geändert. Aber wie für einen jeden meiner Vorstandskollegen sind die Themen nicht neu und unbekannt. Wir besprechen und entscheiden nach wie vor Vieles gemeinsam.

Azubiblog: Was glauben Sie, wie Ihre Vorstandskollegen Sie in drei Worten beschreiben würden?

Herr Laufs:

Am besten würden Sie sie selber fragen. Ich hoffe, dass Sie mich als kollegial, zuverlässig und ausgeglichen beschreiben.

Azubiblog: Wenn Sie erlauben, würden wir Ihnen gerne noch einige private Fragen stellen. Uns interessiert zum Beispiel sehr, welche Hobbies Sie haben und wie man es als Vorstandsvorsitzender einer so großen Sparkasse schaffen kann, Berufs- und Privatleben zu vereinen.

Herr Laufs:

Mein liebstes Hobby ist morgendliches Joggen – das hält fit und macht den Kopf klar für den anstehenden Tag. Zum zweiten Teil Ihrer Frage darf ich meine Frau erwähnen, die sich um unsere drei Kinder und um „Heim und Hof“ kümmert und mir so den Rücken frei hält.

Azubiblog: Gibt es einen privaten Wunsch, den Sie sich noch erfüllen möchten? Zum Beispiel ein bestimmtes Land bereisen?

Herr Laufs:

Wünsche sollte man immer haben – und die habe ich auch. Reisewünsche sind vielfältig vorhanden – den Kontinent Australien habe ich noch nicht kennen lernen können…

Azubiblog: Man sagt, der Mensch sei ein Gewohnheitstier… Haben Sie auch ein spezielles Ritual, mit dem Sie in den Tag starten?

Herr Laufs:

Intensive morgendliche Lektüre der lokalen Zeitungen und das Verschaffen eines Überblicks über die Nachrichten aus Wirtschaft und aller Welt sind mir sehr wichtig. Das hilft beim Treffen von Entscheidungen aber auch bei jedem Gespräch mit unseren Kunden.

Azubiblog: Für viele Bewerber ist die Kultur des Unternehmens, in dem man später arbeiten möchte, sehr wichtig. Was ist aus Ihrer Sicht das Besondere an der Sparkasse Aachen, was zeichnet uns als Unternehmen aus?

Herr Laufs:

Der Kunde steht bei uns absolut im Mittelpunkt. Ihn langfristig zufrieden zu stellen mit unseren Beratungen und Produkten ist unser oberstes Ziel. Das schaffen wir mit einer hochqualifizierten und leistungsbereiten Mannschaft – vom Auszubildenden über Mitarbeiter, Vorstand und bis hin zum Verwaltungsrat.

Azubiblog: Eine letzte Frage: Was raten Sie jungen Auszubildenden wie uns, die noch ganz am Anfang Ihrer Karriere stehen und einen ähnlichen Weg gehen möchten?

Herr Laufs:

Nutzen Sie die Möglichkeiten und Chancen, die Ihnen die Sparkasse Aachen bietet. Üben Sie sich aber auch schon mal in Geduld und scheuen Sie sich nicht, auch mal einen Seitenschritt zu machen!

Vielen Dank für das Interview.

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